Ax Projects GmbH

Beispiel für eine Leistungsbeschreibung DLA (K) 23/12 mit Teleskop-Gelenkteil als Gesamtfahrzeug nach DIN EN 14043

 

Für das fertig auf- und ausgebaute voll beladene Fahrzeug gelten folgende besondere Abmessungen:

  • Max. Fahrzeughöhe im normalen Fahrzustand 3100 mm
  • Fahrzeugbreite max. 2500 mm

Fahrgestell

Fahrgestell geeignet zum Ausbau als Drehleiterfahrzeug mit Korb DLA (K) 23/12 nach DIN EN 14043 und DIN EN 1846 T2-T3 mit folgenden Eigenschaften:

 

Frontlenker-Straßenfahrgestell mit Dieselmotor

  • Motorleistung mindestens 200 KW
  • Abgasnorm: mind. Euro VI
  • Zul. Gesamtgewicht max. 17.000 kg bei techn. Reserve von 1000 kg
  • Automatikgetriebe mit Retarder

Aufschaltung des Retarders auf die Betriebsbremse (1.Stufe) und Abschaltmöglichkeit bei schlechten Witterungsverhältnissen oder automatische Abschaltung.

 

Fahrerhaus geeignet zur Unterbringung von einer Trupp-Besatzung (Fahrer plus Beifahrer)

 

Bremsanlage:

  • Zweikreis
  • 4-Rad-Feststellbremse
  • Notlöseeinrichtung für Federspeicherbremse
  • Scheibenbremsen vorn und hinten
  • Bremsanlage komplett druckluftbetätigt
  • Anti-Blockier-System ABS
  • Lufttrockner für Bremsanlage beheizt

Antischlupfregelung

 

Differenzialsperre Hinterachse zuschaltbar

 

Stabilisatoren Vorder- und Hinterachse möglichst verstärkt

 

Batterien verstärkt 2x12V je mind. 120 Ah

 

Entfall Batteriehauptschalter

 

Lichtmaschine verstärkt mind. 100A

 

2 Nebelscheinwerfer Halogen

2 Rückfahrscheinwerfer

2 Nebelschlussleuchten

 

Radstand max. 4500 mm

 

Treibstofftank ausreichend für zweistündigen Fahr- und Leiterbetrieb mind. aber. 120 Liter; eine Betankung über Kanister muss möglich sein

 

Auspuffendrohr Fahrerseitig zwischen die Achsen geführt, geeignet für Aufnahme einer Absauganlage (wenn technisch und wirtschaftlich möglich)

  • Auspuff-Endrohr nach DIN 14502
  • Abstand zum hinteren Reifen der Hinterachse mind. 600 mm
  • Abstand zum Podest mind. 80mm
  • Nach hinten abgewinkelt (30-45°)

Spiegel:

  • Rückspiegel Fahrer- und Beifahrerseite
  • Frontspiegel
  • Weitwinkelspiegel Fahrer- und Beifahrerseite
  • Rampenspiegel Beifahrerseite
  • Alle Spiegel möglichst elektrisch einstellbar und beheizt

Pneumatisch gefederter Fahrersitz; wenn serienmäßig lieferbar mit verstärktem Sitzbezug; Kopfstütze; Dreipunktautomatikgurt

 

Einzelsitz für Beifahrer mit Kopfstütze und Dreipunktautomatikgurt

 

Option 1:

Im Beifahrersitz (Integration oder Austausch) ist ein Einflaschen-Atemschutzgerät so zu integrieren, dass es während der Fahrt angelegt werden kann. In die Seiten- oder Rückenlehnen der Sitze sind 3- oder 4-Punkt Sicherheitsgurte vorzusehen, womit auch ein Anschnallen mit oder ohne Atemschutzgerät durchgeführt werden kann.

Der Beifahrersitz muss auch ohne Atemschutzgerät zur Mitnahme einer Person zugelassen sein.

 

Servolenkung

 

Verstellbare Lenksäule (Höhe und Neigung)

 

Sonnenblende Fahrer / Beifahrer

 

Spannungswandler 24 V / 12 V für Aufschaltung Digitalfunk

 

Akustischer Rückfahrwarner (weißes Rauschen), quittierbar (Abschaltung bei jedem Einlegen des Rückwärts-Fahrstufe erneut erforderlich)

 

Tachometer und Drehzahlmesser

 

Entfall digitaler Tachograph

 

Betriebsstundenzähler für Nebenabtrieb (kann auch im Drehleiter-Aufbausystem integriert sein)

 

Ablagekästen, offen an beiden Fahrerhaustüren

 

Entfall Wegfahrsperre (Transponder)

 

Ganzjahresbereifung auf der VA und HA mit Winter-Symbol (3PMSF)

 

Schmutzfänger vorne u. hinten

 

Anfahrhilfe, vom Fahrerplatz zuschaltbarer Kettenkreisel, Aktivierung über Druckluft, Antrieb über Reibrad

 

Geräuschreduzierungsmaßnahmen vom Motor, wenn serienmäßig lieferbar

 

Doppelton-Signalhorn

 

Höchstgeschwindigkeit 100 km/h

 

Unterbodenschutz für extreme Beanspruchung

 

Rückfahrkamera mit Farbmonitor (mind. 7“) im Fahrerhaus. Automatisches Einschalten bei Einlegen des Rückwärtsganges.

 

Lackierung

Lackierung RAL 9010 reinweiß

 

Stoßfänger, Kotflügel und Anbauteile in RAL 9010 reinweiß

 

Batterieräume, wenn erforderlich, säurefest lackiert

 

Rahmen und Räder in Serienfarbe, möglichst schwarz

 

Fahrerhaus

 

2 Ladehalterungen für Handscheinwerfer Adalit L-3000

 

2 Ladehalterungen für Handsprechfunkgeräte Typ Sepura: Fabrikat Wetech WTC 1702

 

1 aktive Ladehalterung für Handsprechfunkgeräte Typ Sepura: Fabrikat Wetech WTC 1703 mit Anschluss an die Digitalantenne mittels Koppler

 

Fahrzeugladehalterung für I-Pad inkl. Kfz-Netzteil 24 V (im Bereich Beifahrer)

 

USB-A Steckdosen im Bereich Handyablage

 

Lagermöglichkeiten für zwei DIN A4 Ordner sowie Sperrpfostenschlüssel

 

Leselampe für den Beifahrer

 

Suchscheinwerfer Beifahrerseite (Armaturenbrett) in LED-Technik

 

Aufbau / Podium

Podium bzw. Kofferaufbau aus Aluminiumprofilen, Beplankung aus Alublechen

 

Alle Geräteräume sind mit einem nicht korrodierenden Schienensystem auszustatten der eine flexible Einteilung des Geräteraumes ermöglicht

 

Hoher Podiumskasten mit Geräteraum hinter Fahrerhaus, Verblendung (Seitentür) zwischen Fahrerhaus und Geräteraum

 

Geräteräume vor und hinter der Hinterachse

 

Alle Geräteräume mit leichtgängigen Rollladenverschlüssen Wasser- und Staubdicht

 

Geräteraumverschlüsse mittels Drehstangenverschluss, abschließbar, gleiche Schließung

 

Lagerung von 2 persönlichen Ausrüstungen bestehend aus Hupf-Kleidung und Helm (Dräger HPS), Sicherheitsgurt sowie zwei Atemschutzmasken im Maskenbehälter

 

Lagerung für zwei Atemschutzgeräte im Geräteraum (reduziert sich bei Hinzunahme von Option 1 auf eins)

 

Lagerung für zwei Fluchthauben in Packtasche

 

Lagerung der feuerwehrtechnischen Beladung (siehe Abschnitt Beladung)

 

Lagerung des Stromerzeugers am Drehkranz. Der Stromerzeuger muss vom Hauptbedienstand und vom Korb per Fremdstart zu bedienen sein.

 

Lagerung des 230 V Elektro-Überdrucklüfters am Drehkranz

 

Zusätzliche Lagerung für einen Akkulüfter (Leader BATFAN 3 Li+)

 

Zusätzliche Lagerung Rollgliss im Sack 50 l

 

Lagerung des 35m B-Schlauches gelegt in einem Kasten am Fahrzeugheck (Integration in den An- / Auffahrschutz)

 

Abstützung

Variable Abstützbreite von 2,5m bis max. 5,4m

Stufenlose Abstützbreitenerfassung zur flexiblen Ausladungsberechnung über jede einzelne Stütze.

 

Abstützung paarweise oder einzeln schnell oder langsam ausfahrbar (Feinfühlige Proportional-steuerung)

 

Bodenunebenheiten von mind. 400 mm können durch die einzelnen Stützen ausgeglichen werden.

 

Das Unterfahren von Hindernissen mit max. 600 mm Abstand zum Boden muss möglich sein (z.B. PKW oder Geländer)

 

Höchste Stelle der Abstützung (Querbalken) nach vollständiger Abstützung (ebene Fläche)

max. 800 mm (Bei Schrägabstützung gemessen in der Mitte zwischen Fahrzeugaußenkante und Stützteller)

 

Kontrollierte Korb-Aufrichtung beim Abstützvorgang

 

Durchführung eines selbstständigen Abstützvorganges bis zum Freischalten des Oberbaues

 

Elektronische Bodendrucküberwachung aller Stützen.

 

Warnblinkleuchten in LED-Technik bei ausgefahrenen Stützen inkl. Stoßschutz

 

Blockierter Fahrbetrieb bei ausgefahrener Stütze

 

Kameras an allen Stützen zur einfacheren Positionierung des Fahrzeuges und zur Kontrolle des Abstützvorganges. Anzeige auf den Fahrzeugdisplays inkl. Fahrerhaus.

 

Displays an den Abstützbedienständen zur Anzeige von Ausladungswerten, Abstützzustand, Fahrzeugstatus, Kamerabilder usw.

 

Hubrettungssatz

Leitersatz mit einer Steighöhe von 30m

 

Telekopierbares Gelenkteil am obersten Leiterstück. Die Krankentrage muss auch vor dem Fahrzeug vom abgesenkten Korb entnommen werden können. Hierbei darf der Boden der Krankentragenlagerung nicht mehr als 1400 mm über der Standfläche liegen.

 

Der Ausstieg aus dem Korb muss ebenfalls ohne Hilfsmittel (am Korb integrierte Tritte bis max. 60 cm sind zulässig) möglich sein.

 

Länge des Gelenkteil: mind. 3000 mm

 

Ausladung bei Unterflurbetrieb gemäß Skizze (Seite 15) max. 20 m (1 Nachkommastelle)

 

Permanente elektronische Lasterfassung, -verarbeitung und Steuerung unter Berücksichtigung der Abstützbreitenerfassung. Das Messsystem muss gleichzeitig sowohl Drehanstöße als auch die Torsionsbelastung erfassen und berücksichtigen können.

 

Sicherheitseinrichtungen schützen die Leiter gegen Überlastungen und Beschädigungen.

 

Lastöse am untersten Leiterteil Tragkraft mind. 4000 kg (Kranbetrieb)

 

Lastöse am Drehkranz als Anschlagpunkt für Höhensicherungsgeräte Tragkraft min. 1000kg

 

Bei Annäherungen an zulässige Belastungsgrenzen werden die Bewegungen automatisch verlangsamt und eingestellt.

 

Im Normalbetrieb (kein Notbetrieb) dürfen dann nur noch entlastende Bewegungsabläufe möglich sein.

 

Die Geschwindigkeit ist der jeweiligen Ausladung automatisch angepasst

 

Auch bei plötzlichen Richtungsänderungen der

Hauptbewegungen, während der Bewegungen des Terrainausgleiches und bei Windlasten müssen die Leiterbewegungen feinfühlig sein. Eine Steuerung muss die kritischen Phasen kontrollieren und für einen schnellen präzisen, stetigen und sicheren Bewegungsablauf sorgen. Der Leitersatz, und damit auch der Korb, dürfen nicht nachschaukeln oder ruckeln. Der Stand der Personen im Korb darf nicht gefährdet sein.

(aktive Schwingungsdämpfung)

 

Automatisierte Schachtrettungsfunktion

(Beibehaltung der Lotsenkrechten unterhalb des Rettungskorbes bei allen durchgeführten

Bewegungen des Hebens und des Senkens)

 

Korbsteuerungsmodus: Verfahren des Korbes rechnergestützt in horizontaler oder vertikaler Ebene (Änderung nur einer Koordinate)

 

Fassadenfunktion: Automatisches Abfahren einer Front (auch bei nicht rechtwinkliger Ausrichtung  

 

Automatische Leiterrückführung in die Leiterauflage vom Hauptbedienstand und vom Korbbedienstand aus

 

Ein automatischer Terrainausgleich für den Betrieb auf Schrägen oder in Hanglagen ist zwingend notwendig. Der Terrainausgleich muss Sprossen, Hauptbedienstand und den Korb immer in die Waagerechte setzen. Auch in der Schräge müssen die Bewegungen schnell, stufenlos und koordiniert mit den Bewegungen des Leitersatzes erfolgen.

 

Der Leiternachlauf muss nachträglich durch einen Service-Techniker vor Ort veränderbar sein

 

Ein Arbeiten im Rettungskorb (Unterflurbetrieb) muss auch unter Abstützniveau möglich sein.

 

Notbetrieb bei Totalausfall der Elektrik (Steuerung); Alle Bewegungen des Leitersatzes und Korbes müssen über handbetätigte Ventile möglich sein. Insgesamt muss die Notbedienung es zulassen, das Fahrzeug in einen fahrbereiten Zustand zu versetzen.

 

Notbetrieb bei Hydraulik-Ausfall durch eine zusätzliche elektrische 230V Hydraulikpumpe. Die Pumpe muss einen vollständigen Betrieb der Leiter ermöglichen, wobei die Geschwindigkeit der Bewegungen geringer sein darf.

 

Fest verlegte B-Steigleitung rechts seitlich im obersten Leiterteil (unterste Stufe bis Korb), mit fest montierten Absperrhahn und Übergangsstück B/C an der Leiterspitze.

Diese muss im Korbbetrieb jederzeit leicht erreichbar sein.

Bei 2000 l/min ist ein max. Druckverlust von 4 bar sicherzustellen.

 

Steckdose 400V/16A sowie 230Van der Leiterspitze, mit geschützter Leitungsführung im Leiterpark

 

Einhängevorrichtung an der Oberleiterspitze, Einhängepunkt schwenkt beim Leiteraufrichten

mit. Zulässige Traglast mind. 450 kg. Die Einhängevorrichtung ist mit der max. Masse zu kennzeichnen.

 

Benutzerfeld:

Stufenloses und großes Benutzerfeld. Ein aussagefähiges Diagramm zur den Ausladungswerten und Korblasten im Benutzerfeld ist mit ausreichender Auflösung (mindestens im Format DIN A3) beizufügen.

 

Windlast:

– der Leiterbetrieb ohne Korb und ohne Abspannung (beidseitige Sturmleinen) ist bis zu einer Windgeschwindigkeit von mind. 30 km/h möglich.

– der Leiterbetrieb mit Korb und ohne Abspannung (beidseitige Sturmleinen) ist bis zu einer Windgeschwindigkeit von mind. 30 km/h möglich.

 

Windmesser an der Leiterspitze

Rüstzeit:

Die Rüstzeit beträgt max. 140 s

Es ist die Zeit anzugeben, die erforderlich ist, um von der Fahrstellung aus die maximale Rettungshöhe (bei 90° zur Längsachse des Fahrgestells) zu erreichen.

 

Leitersatzverkleidung unterstes Leiterteil

 

Hauptbedienstand

Feinfühlige proportionale Joysticksteuerung / Hebelsteuerung mit automatischer Hebelrückführung; Alle Bewegungsrichtungen der Drehleiter müssen den Bewegungsrichtungen der Bedienelemente entsprechen.

 

Das Display am Hauptbedienstand muss in der

Hauptebene nur einfache und die minimal

notwendigen Informationen besitzen. Diese sollten sein:

– aktuelle Zuladungsmöglichkeit (mit/ohne

eingehängten Korb)

– noch mögliche horizontale Ausladung

– noch mögliche Restleiterlänge

– Zuladungsgrenzen (1-, 2-, 3- 4-Mann Zuladung)

– Aufrichtwinkel

Das Display muss eindeutige und selbsterklärende Symbole verwenden. Es sind grafische Symbole für Stellteile und Anzeigeelemente und Überwachung durch das Bedienpersonal gemäß Entwurf prEN ISO 10085 bzw. EN 14043 zu verwenden.

 

Beidseitige Haltegriffe zum Aufsteigen inkl. Absturzsicherung

 

Sitz (Hauptbedienstand):

– Rückenlehne automatisch an Leiterstellung

  (Aufrichtwinkel) angepasst

– Sitzheizung

Ausreichende Sitzbreite unter Berücksichtigung des Tragens von Hupf-Bekleidung (PSA). Die

Sitzbreite beträgt an der kleinsten Stelle mind. 450 mm

 

Wechselsprechanlage zwischen Leiterspitze und Hauptbedienstand einschließlich Lautsprecher an Leiterspitze, Lautstärke regelbar mit fester Grundpegeleinstellung.

 

Der Lautsprecher ist, wenn nicht integriert verbaut, mit einem Schlag bzw. Stoßschutz zu versehen.

 

Verblendung des Leitersatzes im Sichtbereich

 

Bei Verwendung von ein- oder mehrfarbigen Displays muss sichergestellt sein, dass das Ablesen auch bei einfallendem Sonnenlicht sicher und weinwandfrei erfolgen kann. Notfalls ist ein Sonnenschutz zu integrieren

 

Die Grenze des Freistandfeldes muss im Betrieb sowohl mit als auch ohne Korb angezeigt werden.

 

Anzeige von Fehlermeldungen im Klartext (deutsch)

 

Bei Verwendung von Displays mit mehreren Menüebenen (Layern) muss sichergestellt sein,

dass direkt in die Startebene oder von jeder beliebigen Menüebene direkt zurück in die

Startebene mit einfachem Tastendruck gesprungen werden kann („Homefunktion“) oder nach einer einstellbaren Zeit selbstständig gesprungen wird.

 

Einschaltmöglichkeiten für

– Fahrzeugmotor

– Generator

– Freischaltung Notbetrieb

– Schweinwerfer (Leiterpark, Rettungskorb)

 

Anzeige der Spannungsanzeige 230V (Generatorlauf)

 

Akustische und optische Unterspannungsanzeige (Fahrzeugbatterien) mit Klartextfehlermeldung

 

Rettungskorb

4-Mann Rettungskorb (mind.)

– in Fahrstellung übergestülpt über Leiterpark bzw. Leiterspitze

– ohne Werkzeug abnehmbar mit max. zwei Feuerwehrangehörigen

– Versorgungsanschlüsse trennbar ohne Werkzeug

– einfacher Durchstieg zum Leiterpark bzw. zur Leiterspitze mit Übersteigbügel zum Leitersatz

– nicht rostend bzw. hohlraumkonserviert

– mindestens 2 äußere Fronteinstiege mit komplett zu öffnender Reling

– (Klapp-)Leiter / Tritte für den Korbeinstieg

 

Steuerstand im Korb:

– Steuerung wie Hauptbedienstand inkl. Display

– Motor Start-Stopp-Schaltung für Fahrzeugmotor

– Motor Start-Stopp-Schaltung für Generator

– Blendschutz an allen Anzeigen

– Steuerstand verschiebbar über die gesamte Korbbreite, dadurch Möglichkeit zum mittigen arretieren der Krankentragenlagerung

 

Das Display am Korbsteuerstand muss alle Informationen des Hauptbedienstandes wiedergeben.

 

Das Display muss eindeutige und selbsterklärende Symbole verwenden. Es sind grafische Symbole für Stellteile und Anzeigeelemente und Überwachung durch das Bedienpersonal gemäß Entwurf prEN ISO 10085 bzw. EN 14043 zu verwenden.

 

Bei Verwendung von ein- oder mehrfarbigen Displays muss sichergestellt sein, dass das Ablesen auch bei einfallendem Sonnenlicht sicher und einwandfrei erfolgen kann.

 

Bei Verwendung von Displays mit mehreren Menüebenen (Layern) muss sichergestellt sein,

dass direkt in die Startebene oder von jeder beliebigen Menüebene direkt zurück in die

Startebene mit einfachem Tastendruck gesprungen werden kann („Home-Funktion“) oder nach einer einstellbaren Zeit selbstständig gesprungen wird.

 

Anzeige der Spannungsanzeige 230V (Generatorlauf)

 

Einschaltmöglichkeiten für Schweinwerfer (Leiterpark, Rettungskorb)

 

Beidseitige seitliche Aufstiegsmöglichkeit über das Podium bzw. Fahrerhausdach

 

2 LED-Scheinwerfer 24V ausklapp- und schenkbar mit oder gleichwertiger Art schaltbar vom Steuerstand in Korb. Die Scheinwerfer müssen so seitlich geschützt am Korb verbaut sein, dass sie z.B. durch Astwerk nicht beschädigt werden können. Lichtleistung insgesamt mind. 15.000 lm

 

2 LED-Streustrahler am Rettungskorb unten links und rechts insgesamt mind. 5.000 lm

 

1 Steckdose 400V/16A mit elektrischer Verbindung und geschützter Kabelführung zum mitgeführten Stromerzeuger

 

2 Steckdosen 230V/16A mit elektrischer Verbindung und geschützter Kabelführung zum mitgeführten Stromerzeuger

 

Multifunktionssäulen rechts und links zur Aufnahme der Krankentragenaufnahme, Werfer usw.; elektrische Überwachung mit Anzeige am Hauptbedienstand (Korb kann nicht übergestülpt werden, wenn Signal ansteht)

 

Aluminium-Kasten im/am Rettungskorb zur Aufnahme eines C-5-K mit Hohlstrahlrohr 150 l/min

 

Farbkamera am Gelenk des obersten Leiterteils zur Überwachung des Rettungskorbes am Display des Hauptbedienstandes

 

Farbkamera an der Vorderseite des Korbes z.B. zur Kontrolle des fernsteuerbaren Werfers

 

Krankentragenlagerung / Korbtragenhalterungen

Lieferung einer nachstehend beschriebenen Krankentragenlagerung inkl. Lagerung auf /am Podium oder im Geräteraum.

 

Die Krankentragenlagerung muss sowohl zur Aufnahme einer DIN-Krankentrage als auch zur Fixierung einer Schleifkorbtrage geeignet sein.

 

Die Krankentragenlagerung muss für die Aufnahme eines Patienten mit einer Masse von mindestens 200 kg (inkl. Trage) geeignet sein. 

 

Die Krankentragenlagerung muss konstruktiv so ausgelegt sein, dass ein leichtes ergonomisches Überheben des Patienten (auf einer Trage) auf die Krankentragenlagerung sowohl von allen Korbseiten als auch -ecken möglich ist. Die Ausladung (Reichweite) der KTL ist in allen Betriebszuständen möglichst maximal auszulegen.

Es ist eine Ausladung von mindestens 700mm einzuhalten (Fensterbrüstungsbreite zzgl. Standbreite einer Person)

 

Die Entnahme des Patienten von der Krankentragenlagerung muss auch vor dem Fahrzeug möglich sein (wie unter Hubrettungssatz beschrieben)

 

Die Krankentragenlagerung muss konstruktiv so ausgelegt sein, dass ein Drehen/Schwenken der Lagerung um 360° unter maximaler

Belastung (aufgelegter Patient) möglich ist.

 

Die Krankentragenlagerung muss auch zentriert in der Mitte des Korbes arretiert werden können.

 

Schienensystem zum Einhängen und Transport der Korbtrage unterhalb des Korbes bei schwer erreichbaren Fenster- / Dachfensteröffnungen. Verschiebbare Einhängepunkte über Rollenführung (4 Stück) über die gesamte Länge der Schienen. Die Schienen werden bei Nutzung unterhalb des Korbes eingerastet. Das Schienensystem ist im Aufbau zu lagern.

 

Wenderohr

Lieferung eines elektrisch fernsteuerbaren Monitors/Wasserwerfers mit einer Wasserlieferung von mind. 2000l/min bei max. 7 bar

– einsteckbar in die Multifunktionssäulen

– Anschluss an die Leiterspitze über form stabilen Druckschlauch (ohne Einschränkung des Innenraumes)

– Zusätzlicher C-Abgang (DIN 14307) absperrbar

– Lagerung auf dem Podium (inkl. Schlauchanschluss)

– Lieferung inkl. Mehrzweckdüse

 

Max. Leistung des Werfers bei Einspeisung in die fest verlegte Wasserleitung des obersten Leiterteiles mit 12 bar: mind. 1600 Liter / min

 

Belüftungsgerät

Aufnahmevorrichtung für ein Belüftungsgerät steckbar in die Multifunktionssäulen des Rettungskorbes inkl. Lagerung im Aufbau auf Auszug

 

Beleuchtungseinrichtungen

Zwei Scheinwerfer LED 24V am Leitersatz rechts und links (Spitze Unterleiter), elektrisch verstellbar vom Korb und Hauptbedienstand

 

Erkundungsscheinwerfer LED für den Arbeitsbereich oberhalb der Drehleiter (z.B. zum Erkennen von spannungsführenden Stromleitungen); Montage auf dem Podium; automatische und manuelle Betätigung

 

Umfeldbeleuchtung LED-Technik mind. 5-fach (2 links / 2 rechts / 1 hinten); Zuschaltbar als zusätzliche Manövrierhilfe (Automatische Abschaltung bei mehr als Schrittgeschwindigkeit)

 

Podiumsbeleuchtung in LED-Technik (geschaltet über Umfeldbeleuchtung)

 

Geräteraumbeleuchtung in LED-Technik über Rollladen gesteuert

 

Energieversorgung

230 V Einspeisung Typ Rettbox One AIR

  • automatische Abkopplung durch Hubmagnet beim Startvorgang
  • mit Druckluftversorgung
  • Inkl. Anschlusskabel 4 m (Schuko)

Einbau entsprechend den geltenden VDE-Bestimmungen

 

Batterieladegerät für die Ladung der Fahrzeugbatterien. Ladegerät Fabrikat Leab

  • elektronisch Regelung
  • Ladeleistung mind. 20% der vorhandenen Batteriekapazität
  • Kurzschlussfest und verpolungssicher
  • e-Kennzeichnung
  • Sensorleitung für Temperatur und Spannung
  • Anschluss über separate Steckdose 230 V
  • Die Batteriekabel müssen im Fehlerfall leicht ausgetauscht werden können

Zentralelektrik an leicht zugänglicher Stelle

  • Unterbringung aller zusätzlichen Sicherungen und Relais
  • eindeutige Kennzeichnung der Sicherungen und Relais

Akustische Warnung bei niedriger Batteriespannung; Selektive Abschaltung zusätzlicher Verbraucher mit mind. 2 Stufen (1. Ladeerhaltung; 2. Zusatzbeleuchtung)

 

Ladung der Batterie des Stromerzeugers über einen Ladekonverter mittels der Fahrzeugbatterie. automatische Abschaltung bei niedriger Batteriespannung der Fahrzeugbatterie

 

Warnanlagen

 

Warnanlage vorn in geteilter Ausführung Standby W3 Split

 

Martinhorn, 4 Schallbecher unterhalb der Stoßstange verbaut, Kompressor möglichst im Geräteraum (Geräuschdämmende Maßnahmen)

 

Zwei Frontblitzer blau Fa. Standby

 

Heckwarnleuchten blau LED-Technik im Podium integriert oder am Leiterpark (3-fach wie Korb)

 

Korbwarnleuchten blau 3-fach seitlich und nach vorne abstrahlend

 

4-fach Rückwarnsystem gelb LED-Technik

 

Bedienung über beleuchteter Einzelschalter in der direkten Nähe des Fahrers, Zusätzlich Bedienung des Martinhorn über Fußtaster Fahrerseite links

 

Funktechnik

 

Lieferung, Einbau und Anschluss eines Sepura-Digitalfunkgerätes mit folgenden Einzelteilen:

1x 41801706 SCG 2229 S/E-Gerät npol BOS NRW, mit TEA2, 380-430MHz, GPS (wird durch Auftraggeber bereitgestellt)

1x 065655 SCC3 Colour Console, Farb-Bedienteil

1x 41004935 DIN-Einbaukit für SCG Kfz-Radioschacht

1x 41004927 Stromversorgungs-kabel 12V, 5m, für SCG

1x 41005106 Lautsprecher/ USB- Slave Kabel für SCG, USB 2.0

1x 41005286 USB Einbauadapter mit Bajonettverschluss und Kappe

1x 065919 0,5m Verbindungskabel für abgesetzte Bedienung

2x 065912 5m Verbindungskabel für abgesetzte Bedienung

2x 065942 CIB Console Interface Box

1x E65812 HA26 Handapparat ohne Auflage, mit großflächiger PTT, Anschluss an der Sepura Colour Console von vorne

1x 185184 A12/2 Hörerauflage, schwarz, f. HA26, kurz, flache Bauform ohne Bodenplatte

1x 186111 Spannungswandler mit galvanischer Trennung, 12 (24) V DC –> 12 V DC/6 A

1x E65878 Lautsprecher mit Blende und Regler, 8 Ohm, 10/15 Watt,

1x 065771 Zeitrelais abfallverzögert, Typ D,12 V/10 A voreingestellt (fest): 8 Sekunden 1x 065772 Lasche zur Gehäusebefestigung für Zeitrelais

1x 065769 Externer SIM-Kartenleser (SiKa Plug-Aufnahmeeinheit) Anschluss an PEI 2

1x 065729 Sika Plug, Adapter zur Aufnahme der BSI-Karte

1x E98109 Antennenkoppler PHY-TETRA-2-FME-380-410, 2-fach für Tetra BOS

1x 198431 Funkantenne, Procom, Edelstahlstrahler, 4 db, MU 4-Z

1x 198794 Antennenfuß mit Kugelkopf, Procom, Z-Mount

1x Antennenkabel Digitalfunk mindestens RG 174

1x 198420 GPS-Flachantenne 2000 W-FME, Procom, aktiv, 26 dB, weiß

1x 198159 GPS-Koppler, 2 Empfänger an eine Antenne

1x Antennenkabel GPS mindestens RG 58

 

Lautsprecher für Digitalfunk am Hauptbedienstand abschaltbar

 

Funkhauptschalter mit Ausschaltverzögerung (mind. 8 s) für das Digitalfunkgerät

 

Entstörung Digitalfunk

 

Lieferung, Einbau und Anschluss eines Columbus Navigationssystems der

Fa. Selectric bestehend aus:

– 7“ Touchscreen Navigation

– Kabelsatz

– GPS- Magnetantenne

– SD-Karte 16 GB

– Applikationspaket Stärkemeldung Feuerwehr

– Halterung ARAT flexibel

– Anschluss an das Digitalfunkgerät

 

Beklebung

Beklebung in leuchtrot RAL 3026 gemäß DIN 14502-3 in Absprache mit dem Auftraggeber

  • Garantie auf die Folie mind. 5 Jahre
  • Erstellung einer Vorlage vor Durchführung
  • Lackierung und Beklebung der Leitersatzverkleidung
  • Lackierung Podium und Drehgetriebe RAL 9010

Kantenschutzbeklebung an den Fahrerhaustüren / Einstiegen

 

Beklebung Fahrzeugheck schräg schraffiert (abwechselnd Grundfarbe RAL 3024 und weiß reflektierend)

 

Konturmarkierung für das komplette Fahrzeug nach ECE R104

 

Zubehör

 

(das Zubehör ist im Aufbau zu lagern)

 

Abweisrolle / Schlauchführung für unterstes Leiterteil abnehmbar

 

4 Unterlegklötze Abstützung

 

Abgasschlauch für Fahrzeugmotor 2500mm

 

2 Unterlegkeile entsprechend der Fahrzeugbereifung

 

Zwei Warndreiecke nach StVO stabile Ausführung

 

Zwei Warnleuchten nach StVO in LED-Technik

 

Aufstiegsleiter zum Leiterpark

 

Wagenheber dem Fahrzeuggewicht entsprechend

 

2 Sturmleinen

 

Kabel zur Einspeisung des Fahrzeuges vom Generator (Ladung der Fahrzeugbatterien / Notbetrieb) Länge entsprechend der Position des Generators, einerseits druckwasserdichter Stecker DIN 49442 andererseits Kupplungsdose für Rettbox-Einspeisung / Notbetriebseinspeisung

 

Sonstige

 

Energiebilanz für Betrieb aller Verbraucher bei Motorbetrieb / Einspeisung 230 V; Es ist der Nachweis zu führen, dass das Fahrzeug 3 Einsatzzyklen ohne zwischenzeitliche 230V-Einspeisung erreicht, wobei der Einsatzzyklus aus

  • 10 min Anfahrt
  • 90 min Vollbetrieb
  • 10 min Abfahrt

besteht.

Bei zusätzlicher 230 V Einspeisung ist ein Dauerbetrieb nachzuweisen.

 

Die Bedienungsanleitung und der Schaltplan sind gleichzeitig in elektronischer Form bereitzustellen.

 

W-Lan Modul zur Übertragung der Displayinhalte auf externe Geräte (z.B. für Schulungen)

 

Typgenehmigung oder Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen für den Kraftfahrzeugverkehr

 

Technische Abnahme des Fahrzeuges durch das Technischen Kompetenzzentrum des Institutes der Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen oder durch ein damit vergleichbares Institut unter Beachtung der Normkonformität und der Vorschriften des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Zulassungsbescheinigung Teil II oder EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC)

 

Überführungskosten falls erforderlich (siehe Leistungsbeschreibung Punkt Allgemein)

 

Beladung

Lieferung folgender Beladung:

 

2 Warnkleidung W1 (Weste) nach DIN 30711, Teil 1 aus Textilien, Deckschicht aus Kunststoff mit Aufschrift „Feuerwehr“ in Aufbewahrungstasche

 

Stabwinker mit rotem Dauerlicht beidseitig, mit Aufschrift „Einsatz Feuerwehr“ inkl. Batterien

 

Absperrband rot-weiß; Rolle 500m

 

6 LED-Blitzmodule (Puck-Form); Im Aufbewahrungskoffer mit Ladesystem

 

2 Adalit L-3000 EX LED Handscheinwerfer

 

6 Verkehrsleitkegel in vollretroreflektierender Ausführung Klasse III Typ A, Höhe ca. 500mm

mit Recyclingfuß, DIN EN 13422

 

2 Kupplungsschlüssel DIN 14822-ABC- aus Vergütungsstahl mit Handschutz

 

Schlüssel B für Überflurhydranten DIN 3223

 

Schachthaken Paar mit Kette

 

Verteiler mit Kugelhahnabsperrung, Größe BB-CBC mit Übergangsstück B-C an Kette nach DIN EN 17407:2020-11

 

Schlauchabsperrung mit Kugelhahn Größe B

 

Druckschläuche, 3-fach gezwirnt nach DIN 14811 T1, komplett mit LM-Kupplungen

2 Stück C42-20-KL1-2-K-L2 (gelb)

2 Stück B75-20-KL1-1-K-L2

1 Stück B75-35-KL1-1-K-L2

 

Hohlstrahlrohr TFT Quadrofog 150; Durchflussmenge verstellbar 20-150 l mit Storz C-Anschluss

 

Übergangsstück B-C nach DIN 14342

 

2 Fangleine F 30-H, DIN 14920 mit Fangleinenbeutel und Trageleine nach DIN 14921-F-T

 

Mehrzweckleine mit Karabinerhaken im Beutel DIN 14920

 

2 Seilschlauchhalter 1,6 m DIN 14828

 

Halligan Tool ca. 900 mm; einerseits Klaue, andere Seite Schneide und Spitze

 

Spalthammer mit Eschenstiel

 

Axt B2 SB-A nach DIN 7294

 

Bolzenschneider mit auswechselbaren Messern, Schnittleistung ca. 12 mm, Länge ca. 600mm

 

Bügelsäge BY mit Sägeblatt 700mm DIN 20142

 

Nageleisen 600mm Stahl legiert

 

Feuerwehr-Werkzeugkasten aus Aluminium mit Einteilung ohne Werkzeug DIN 14800-9

 

Feuerwehrverbandskasten K (Alu) mit Inhalt nach DIN 14142

 

Löschdecke in Schutztasche DIN 14155

 

2 Feuerlöscher PG nach DIN EN 3 inkl. Fahrzeughalterung für den stehenden und liegenden Einbau

Fabrikat: TOTAL Europa GX 6

 

Kettensäge Typ Stihl MS 260 komplett mit Rollomatic-Schiene, 35cm Schnittlänge; Kette, Werkzeugsatz und Kettenschutz

 

Elektrokettensäge Stihl MSA 220 C-B AP 36 V; 35 cm Schnittlänge, Kette, Werkzeugsatz, Kettenschutz und 2 Akkus a 7,2 Ah

 

2 Reserveketten für Kettensäge MS 260 Rapid-Super

 

2 Reserveketten für Kettensäge MSA 220

 

Doppelkanister 5/2 L für Motorkettensäge inkl. Einfüllsystem für Kraftstoff und Öl, welches Verschütten und überfüllen beim Betanken verhindert

 

2 Spaltkeil aus Aluminium

 

2 Schnittschutzlatzhosen mit Ringsrum-Beinschutz (Form C) gemäß EN 381-5; Farbe Blau; Größe 56 und 60

 

2 Schnittschutzjacke nach EN 381 mit Schnittschutz im Brust-, Arm- und Bauchbereich mit Zulassung als Warnkleidung nach EN 471

 

2 Paar Schnittschutzhandschuhe Form B Gr. 10 und 11

 

2 Waldarbeiter-Schutzhelm bestehend aus Schutzhelm, Gesichtsschutz und aufsteckbaren Gehörschutzkapseln Typ Rosenbauer H10-AS; Farbe Tagesleuchtgelb

 

Handsäge mit Teleskopstange; 350-400 mm Blattlänge 4-5 mm Zahnteilung, Handgriff zur Verwendung ohne Teleskop (Schnellverschluss; Teleskoplänge mind. 6 m

 

Korbtrage; Belastbarkeit mind. 250 kg; verstellbare Fußstütze; Haltegurte mit Drucktastenschloss Abseilspinne für obige Korbtrage

 

Überdrucklüfter Leader 230V mit Geschwindigkeitsregler; max. 2500 W; mind. 25.000 qm/h nach AMCA; Geräuschemissionen < 90dB in 3m Entfernung; Neigungseinstellbar

-10° bis +20°; IP55; variabler Abstand zur Belüftungsöffnung 1-6 m ohne Leistungsverlust

 

Kabeltrommel 230V IP54 mit 50m H07RN-F3G2,5 mit druckwasserdichtem Stecker IP68 DIN 49443 und drei druckwasserdichten Schutzkontaktsteckdosen IP68 DIN 49442

 

Stromerzeuger 400/230V, mind. (3~/1~) 9000/6000 VA; 2 Zyl. 4-Takt Motor; geräuschgedämmt max. 90dB(A); IP54; Fernstart/-stopeinrichtung inkl. autom. Chokesteuerung, FireCan-Schnittstelle

Tank mind. 20 l

 

Reservekanister Stahl 10l in rot mit flexiblem Ausgießer für Stromerzeuger

 

2 Schäkel ähnlich Form C3 nach DIN 82101, galvanisch verzinkt, Beanspruchung 100 kN

 

Drahtseil 5m 150kN Bruchlast

 

Verbindungsmittelset zum Einhängen einer Korbtrage an der Leiterspitze / Korb; Länge 3-6-9-12 m (gesamt); vollständige Redundanz inkl. Rettungsdreieck, Tragenaufhängung, Transportsack; Geprüft nach EN 795; Nutzlast mind. 500 kg

 

2 Auffahrbohlen DIN 14854 

 

Schulung

 

Fahrzeugeinweisung (mind. 3 Tage) am Herstellungsort. Anzahl: 3 Personen inkl. Verpflegung und Unterkunft (An-, Abreise am Vor- bzw. Folgetag der Veranstaltungen).

Inhalte:

  • Einweisung in die Fahrzeug- und Aufbautechnik
  • Fahrsicherheitstraining (Drehleiter)
  • Einsatzmöglichkeiten / Einsatzgrenzen
  • Notbetrieb
  • Einsatz Zusatzgeräte (z.B. Werfer / KTL usw.)

Nach der Schulung soll das Personal in der Lage sein, die Drehleiter sicher und fehlerfrei zu bedienen und als Multiplikator dieses Wissen an die Wachabteilungen weiterzugeben.

 

Technikseminar für das Werkstattpersonal im Herstellerwerk für insgesamt 2 Personen (zeitnah zur Abnahme /Fahrzeugübergabe) inkl. Verpflegung und Unterkunft.

Dauer mind. 3 Tage, Inhalte:

  • Basiswissen über die Technologie der Drehleiter / Sensorik
  • Sichere und fehlerfreie Bedienung
  • Einführung in die CANBus-Technik
  • Fehlerdiagnose / Lokalisierung von Komponenten
  • Durchführung von Wartungsarbeiten
  • Fehlerdiagnose, Reparaturen und  Einstellarbeiten

Allgemein

 

Die max. Lieferzeit beträgt 24 Monate nach Auftragseingang

 

Ist die Erfüllung der Normforderungen nicht möglich oder treten Widersprüche zwischen den Regeln der Technik und den Forderungen dieser Leistungsbeschreibung auf, so hat der Anbieter den Auftraggeber darauf schriftlich hinzuweisen.

 

Das Fahrzeug muss zum Zeitpunkt der Abnahme der StVZO, dem neuesten Stand der Technik, den Unfallverhütungsvorschriften und allen weiteren geltenden Regeln, Vorschriften, Normen (DIN EN 1846 T2-3) und gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Für die erfolgreiche TÜV-Abnahme ist der Auftragnehmer verantwortlich.

 

Technische Abnahme des Fahrzeuges durch … oder durch ein damit vergleichbares Institut unter Beachtung der Normkonformität und der Vorschriften des Landes …

 

Ausführliche und übersichtlich gegliederte Bedienungs-/Wartungsanleitungen (in deutscher Sprache) in einfacher Ausfertigung sind Bestandteil des Auftrages und mit dem fertigen Fahrzeug abzuliefern. Dieses gilt für Fahrgestell und Aufbau. Zusätzlich ist beim Aufbau ein elektrischer Schaltplan für sämtliche elektrischen Installationen sowie ein Wiegeprotokoll beizulegen. Alle Bedienungs-/Wartungsanleitungen und der Schaltplan sind in Papier und in elektronischer Form bereitzustellen.

 

Alle Wartungsfristen der eingebauten Geräte und Aggregate sowohl des Fahrgestelles als auch des Aufbaues sind deutlich herauszustellen und anzugeben.

 

Alle Bedienungselemente und Anzeigen sind in deutscher Sprache oder in Deutschland genormten Symbolen anzuzeigen oder zu beschriften. Gebräuchliche Synonyme in englischer Sprache sind zulässig.

 

Alle Fächer etc. sind klar, deutlich und eindeutig entsprechend der Beladung zu beschriften. Die Beschriftung hat so zu erfolgen, dass diese vom Auftraggeber in geeigneter Weise selbst ggf. ergänzt und verändert werden kann. Lagerungsbehälter sind auf beiden Stirnseiten mit dem Inhalt des Behälters zu kennzeichnen.

 

Das fertig ausgebaute Fahrzeug ist mit vollen Fahrzeugtanks (Diesel / AdBlue) zu übergeben. Die Kosten trägt der Auftragnehmer.

 

Service: Für die Sonderfahrzeugtechnik ist ein Reparatur-/ Wartungsservice vorzuhalten, welcher folgende Bedingungen erfüllt:

– Vor-Ort Service innerhalb von 24 h bei Fahrzeugausfall

– Service-Werkstatt welche innerhalb von max. 2,5 Fahrstunden erreicht werden kann. Alternativ ist eine kostenfreie Abholung innerhalb von 24 h sowie der kostenfreie Rücktransport durch den Auftragnehmer sicherzustellen.

 

Etwa notwendig werdende Güteprüfungen gehen zu Lasten des Auftragnehmers. Art und Durchführung bestimmen sich nach der Verkehrsüblichkeit.

 

Das Fahrzeug ist nach erfolgreicher Abnahme durch den Auftragnehmer nach … zu überführen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Fahrzeugüberführung selbst vorzunehmen.

 

Skizze zur Bewertung der Unterflureigenschaft

 


Ax Projects GmbH
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